Perugia, die Legende vom Aiso-See

Einer Legende nach lebte in der Nähe des heutigen Sees ein reicher Bauer namens Chiarò, der der christlichen Nächstenliebe und kirchlichen Dingen nicht sehr zugeneigt war. Chiarò dachte nur an Arbeit und möglichst viel Geld zu verdienen und er kümmerte sich nicht einmal um religiöse Feiertage. Im Gegenteil, seine Frau war eine fromme und wohltätige Frau.

Der Tag des Festes des Hl.Anna, die nach bäuerlicher Tradition ausschließlich der Ruhe und dem Fest der Muttergottes gewidmet war, wollte Chiarò den Weizen auf dem Hof ​​dreschen und seine Arbeiter zur Arbeit zwingen.

Irgendwann warnte eine Engelsstimme seine Frau, mit all ihren Habseligkeiten wegzulaufen, denn bald würde das Haus einstürzen.

LESEN SIE AUCH: Umbrien, Reiseroute mit Kindern

Sehr verängstigt nahm die Frau ihre beiden kleinen Kinder mit und floh, während das Haus mit ihrem Mann und allem anderen darin versinkte. Als sie sich jedoch umdrehte, sah sie, dass sie von dem Bach gejagt wurde, der den Einsturz des Bauernhauses verursacht hatte. In diesem Moment sprach der Engel sie erneut an und forderte sie auf, das jüngste Kind im Stich zu lassen, weil es als Erwachsener so böse werden würde wie sein Vater. Und so konnte sich die Frau endlich retten.

Der Aiso-See entstand genau an der Stelle, an der das Kind zurückgelassen wurde. Nur Legende? Natürlich.

Aber jedes Jahr auf St. Anna, die zum Ufer des Teiches geht, kann durch das Wasser die Balken des versunkenen Hauses mit den Küchenmöbeln sehen und auch die traurige Stimme ihres Mannes Chiarò . hören. Wer weiß, ob er endlich Buße getan hat?

Entdecken Sie die Erlebnisse von Familien in Umbrien

Lesen Sie alle Reiserouten von Familien durch Italien im Abschnitt für reisende Kinder

Lassen Sie Ihren Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here